Eine neue Ständerfräsmaschine zum Bearbeiten der Walzenzapfen-Stirnseite durften wir für einen Walzenhersteller entwickeln, konstruieren, fertigen und montieren.
Die Maschine wird zum Anbringen von Zentrierbohrungen an den beiden Stirnseiten verwendet, um die Walzen im Nachgang in die Drehmaschine einlegen zu können, für die eigentliche Bearbeitung.
Besonderheiten an der Maschine sind die x-Achse(quer) welche als Schwalbenschwanzführung (mit Keilleiste) ausgeführt ist. Die geringe Verfahr-Notwendigkeit und hohe Steifigkeitsanforderung waren prädestiniert für die Auswahl. Außerdem verfügt diese noch über eine hydraulische Klemmung, ebenso wie die z-Achse(längs) und die y-Achse(vertikal). Die y-Achse ist hingegen aufgrund häufigen Verfahrens mit massiven Rollenführungen ausgestattet, wie auch die z1-Achse.
Die Arbeitsspindel (@suhner), die auf eigenem Schlitten der z1-Achse sitzt, verfügt über eine Leistung von 15kW und 1.000Nm. Der Arbeitshub beträgt 150mm, und das Werkzeug ist über den gesamten Hub sicherheitsgerichtet abgedeckt, mittels verschiebbare Schutzabdeckung.
Nach prompter, erfolgreicher Inbetriebnahme konnte rasch die Fertigung aufgenommen werden!
Wir wünschen unserem Kunden weiterhin frohes Schaffen damit!



